Sa

01

Okt

2011

Tentakel, Kekse und Pixelei

Der erste Jahrgang der Goldschmiede an meiner Schule darf (/muss :P) immer die Einladungskarte für den Tag der offenen Tür entwerfen. Dabei sollen je die unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen (Goldschmied/Silberschmied, Glasmaler und Graveur) in den Entwürfen berücksichtigt werden, sowie in irgendeiner Abart Schrift, Fotografie, Computerbearbeitung und klassisches Gekrakel enthalten sein. Bei knapp über 20 Schülern kommen also dann um die 60 fertige Kartenanwärter heraus. Hihi und nun wurde meine Karte (angeblich in einer langen und hitzigen Jury-Diskussion) ausgewählt. :3

 

Mein pixeliger Ring wird nun also an die verschiedensten Leute im schönen Bayernländle verschickt (und vielleicht auch etwas darüber hinaus) und außerdem soll sogar noch ein Plakat gemacht werden. Na, da bin ich mal gespannt. Ob ich dafür etwas bekommen habe? Nö. Ich bin schon gespannt, ob ich überhaupt namentlich auf der Rückseite oder so erwähnt werde – was ich doch stark hoffe, aber ich glaubs kaum. Da bekäme der Begriff des Schülers schon etwas den bitteren Beigeschmack der billigen Arbeitskraft. :/ ABER! So oder so! Ich freue mich sehr und bin unendlich stolz! :D

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Mo

12

Sep

2011

Lirum, Larum,...

...argh, meine Überschriften werden auch von Mal zu Mal schlimmer.

 

Jedenfalls...wie der Titel vermuten lässt, ich habe einen Löffel geschmiedet! Aus puuurem Silber (naja, nicht ganz, 925er), wie dekadent ist das denn. Anfangs hieß es, wir sollten einen Teelöffel entwerfen, dann wurde daraus ein Dessertlöffel und am Schluss mussten wir doch Suppenlöffel machen...zumindest in unseren Augen. o_O

 

Schmieden klingt sehr cool, aber es ist unglaublich anstrengend. Son Schmiedehammer wiegt echt ordentlich was und ist schnell böse für empfindliche Handgelenke...hinzu kommt, dass das Treffen des gewünschten Punktes mit der Hammerfläche am Anfang eher Zufall ist. Sagen wir so, man trifft alles außer der Stelle, die man Treffen möchte. :DD

 

Aber hey, wow, ich weiß jetzt tatsächlich, wie man einen Löffel herstellt! Und worauf es bei einem Löffel ankommt! Wusstet ihr, dass die vorderste Stelle die dickste und die Laffe am tiefsten Punkt am dünnsten ist? Eigentlich total logisch, immerhin wird der Löffel ja an der Spitze auch am meisten beansprucht... Oder es ist zum Beispiel auch gar nicht so einfach, ein Stieldesign zu finden, welches zu 100% gut in der Hand liegt, sodass der Löffel nicht vorne überkippt, sondern im Gleichgewicht ist. Jetzt hab ich den Zwang, dass ich mir jeden Löffel, den ich vorgesetzt bekomme (egal ob im Restaurant oder bei Freunden), immer ganz genau unter die Lupe nehmen muss...Berufskrankheit, bah. |D

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So

11

Sep

2011

Made by Salatschleuder

...oder auch 'der wirklich coole Ring' ;) *grins*

 

Vor eeeeeeeeewigen Zeiten habe ich euch mal so ein seltsames Katzenkopf-ähnliches Ding vorgestellt und euch raten lassen, was das denn nun sein soll. Jetzt, gut elf Monate (!) später, kann ich es ja endlich mal auflösen... XD es ist ein Wachsrohling! Daraus entstehen Ringmodelle aus Wachs, die dann erst ab- und schließlich mit Silber im Schleudergussverfahren ausgegossen werden. Warum das so lange gedauert hat? Naja, wir hatten schulisch viel zu tun und so sind die Ringe im Lehrplan irgendwie immer weiter nach hinten gerutscht, sodass wir sie erst kurz vor Ende dann tatsächlich mal in Angriff genommen haben. Für die Erstellung eines Modells, das mir selbst gefallen hat, hab ich ebenfalls eeeeeewig gebraucht. Ständig habe ich das Wachs zerbrochen etc. Aber irgendwann hat es wohl in meinem Hirn (oder meinen Händen?) klick gemacht und es hat funktioniert. Yay! :)

 

Ist das Modell dann doch endlich fertig, wird es auf einen Knethügel gesteckt und abgegossen. Damit das Wachs raus und das Silber später rein kommt, muss die Form anschließend auch noch ausgekocht werden. Dort wo sich der Knethügel und die Stifte befanden, fließt später das flüssige Silber rein und zwar während des...

...Schleudergusses? Dabei handelt es sich um eine schätzungsweise schon sehr sehr seeehr alte Methode zur Ringherstellung. In der Bildergalerie unten könnt ihr euch ja mal das meiner Meinung nach etwas...äh...rustikale Gerät anschauen, dass mich irgendwie immer an eine Salatschleuder erinnert, weils im Prinzip auch genau so funktioniert. Man zieht an einer Schnur, die Arme stellen sich auf und es dreht und dreht und dreht sich und wenn man Glück hat, fließt die Form mit Silber aus. Wenn man Pech hat, nicht. Wenn man besonders viel Pech hat oder einfach zu Schusselleien neigt (so wie ich) und ein bisschen schief, zu wenig kräftig an der Schnur zieht oder sie einfach mitten unter dem Zugvorgang los lässt (...so wie ich), verteilt man das ganze heiße, flüssige Silber im Raum (….....so wie ich). Naja, Glück gehabt, is nix passiert ne. :D

 

Ist die Form dann endlich abgekühlt, wird die Gipsmasse im Wasser ausgekratzt. Dabei wird Stück für Stück der Ring frei gelegt und da nie so ganz sicher ist, ob denn nun wirklich alles so wirklich geklappt hat, ist das so ziemlich wie Schatzsuche. Man fühlt und vor allem freut sich wie ein Goldgräber, wenn man endlich auf den Ring stößt! :)

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Fr

02

Sep

2011

Grün, grün, grüner Malachitring <3

Mein erster gefasster Ring! Yay! Sterlingsilber und ein kleiner Malachit.^_^

 

Für die, die wissen wollen, "wie das geht":

 

Zuerst fertigt man eine Ringschiene, heißt, man biegt ein längliches Stück Silber rund (optimalerweise wurde dann vorher schon berechnet, wie lang dieses sein muss, damit der Ring später optimal passt...naja, ich hab das bis jetzt noch nie so ganz hinbekommen und musste den Ring später immer lang und quaaalvoooll weiten) und verlötet diese.

Parallel dazu wird das Gehäuse für den Stein erstellt, Zarge nennt man das. Praktisch ist das ein Stück Blech in Form des Steines, auf den ein Rand gelötet wird, den man später dann an den Stein andrückt.

 

Diese Zarge packt man dann also auf die Ringschiene, setzt den Stein in die Zarge und drückt ihn mit Punzen und Hammer an. Wenn man das dann auch noch schafft, ohne ständig abzurutschen und den Stein zu vermacken, kann man sich als Held bezeichnen. :D

Trifft aber leider nicht auf mich zu...XD

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So

28

Aug

2011

Perlen vor die Säue.

Hoffentlich nicht.

 

Ohje, da sieht man sich einmal um und schon ist mein erstes Schuljahr als Goldschmiedin auch schon wieder vorbei. Zum Ende hin hatte ich so viel zu tun, dass ich einfach überhaupt gar nicht mehr dazu gekommen bin, hier zu posten. Deshalb hoffe ich, dass ich nun in den Ferien E N D L I C H diesen kleinen Kreativblog wieder auf nen halbwegs aktuellen Stand bringen werde.

 

Den Anfang machen zumindest ein paar Perlenketten, die ich im, während und außerhalb des Glasperlenwickelunterrichts noch so erstellt habe. Beschreibungen zu den verwendeten Techniken findet ihr in den jeweiligen Bildunterschriften. ;)

 

P.S.: Den Preis der Ketten gibts auf Nachfrage. Bei Interesse bitte bei mir melden. ;D

 

 

Bah, da fällt mir ein, eigentlich wollte ich euch lange das Handwerk Glasperlenwickeln allgemein etwas vorstellen und habe vor einer halben Eeeewigkeit Fotos von so nem Arbeitsplatz gemacht...dann werd ich das hier drinn auch einfach jetzt gleich mal verwurschteln. Also ungefähr funktioniert das so: Glasstangen werden an einem sehr heißen Feuer (Gas-/Luftgemisch) geschmolzen und auf speziell beschichtete Stäbchen aufgewickelt; das sind dann die Perlen, die in der weiteren Verarbeitung in allen möglichen Varianten noch verziert und bearbeitet werden können.

 

Wenn die Perlen abgekühlt sind, hofft man ganz ganz arg, dass sie nicht springen und zieht sie dann im Wasser ab. Et voilà - man hat eine Perle. Fehlen nur noch gefühlte 1000 andere zum Erstellen einer Kette. Yaaay.

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Do

26

Mai

2011

Wohoo. Jetzt hab ich meine eigene Schrift. :P

Juhu. Klein-Lili hat jetzt auch endlich ihre eigene Schrift...darf ich vorstellen: Die Lilieske. :DD

 

Aufgabe im Schrift-/Kalligraphieunterricht war nämlich, eine Schrift anhand eines vorgegebenen 'I's zu entwerfen. Zwar sind letztendlich insgesamt so gut sechs Schriften dabei heraus gekommen, weil wir ein bisschen ausprobieren und 'designen' sollten, für die abschließende Prüfung hab ich mach aber für diese Variation entschieden. :)

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Sa

14

Mai

2011

At the deepest ground under the water lies the sinken village of unanswered dreams...

Pastellkreidestifte auf Velourpapier - spezielles, mit so einer Art Samt beschichtetes Papier, für eben Pastellkreiden oder ähnliches. Ich lieeeeeebe es. :) Darauf malt es sich so richtig großartig. Hab nur festgestellt, Radieren is ganz ganz böse, sowie Vorzeichnen mit Bleistift.

-> also lieber mit Kohlestift vorzeichnen und die Hände vom Radierer lassen. :O

Außerdem zieht das Papier unglaublich Fussel, Pinselhaare, Hundehaare und alles andere, was man eigentlich nicht zur Gestaltung eines Pastellkreidebilds einsetzen möchte, an. XD

 

Das Motiv ist an meine Facharbeit angelehnt, was ja damals die Illustration der kleinen Meerjungfrau von Andersen war. Hab sie aber hier und da ein bisschen verändert. :)

Und der momentane Stand meines Skizzenbuchs. Find grad irgendwie nich so die Muse dafür und wenn doch, dann sind das so richtige Anfälle, in denen ich von fünf Minuten das arme Blatt wie im Wahn masakriere. Deshalb auch diese Grobheit und Unfertigkeit der Skizzen. : /

Jaaa und wieder was aus dem Gestaltungsunterricht. :D Für den Tag der offenen Tür sollen wir Postkarten entwerfen. Ich hab mich für Krakententakel entschieden und bin seitdem auf der Suche nach dem perfekten Tentakel. XD

Beim zweiten Bild könnt ihr sehen, wie ich mich an eine Aufgabenstellung herantaste. Das ist meistens sehr schrecklich, da mir sofort gefühlte tausend Ideen durch den Kopf geistern und ich sofort auch wieder alles vergesse (das ist so ein "Oh...oh...hm...ja...oder...vielleicht...nee...OH..nein, OH!..und...OH OH OH!..ach quatsch...OOOOH!!!"-Prozess). Nur sich dann für etwas entscheiden zu müssen, ist richtig fies. :O

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Mo

18

Apr

2011

To The Sea

fertig <3

 

Nach facebook und Klassenumfrage für das Schiff entschieden (wobei interessanterweise meine Klasse einstimmig dafür und die Leute bei der fb-Umfrage eher dagegen waren).

Silber, ausgeschmiedet und verlötet, sowie gerötetes Kupfer. Der Verschluss ist ganz einfach gehalten.

Tja meine Lieben. Die erste Gliederkette ist in See gestochen. :D

 

Text folgt. Vielleicht.

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Mo

07

Mär

2011

As Always.

Nächtlich gekrakelt und kurz darauf folgte - ebenfalls nachts, ist einfach die beste Zeit :) - die Ausführung, weil ich Wolken einfach liebe.

 

Und damit sich der Post auch rentiert hat:

Das haben wir so die letzten Male im Kunsterricht fabriziert. Wenn man weiß, wie sehr ich Autos liebe, kann man sich vorstellen, mit welchem Enthusiasmus ich bei der Sache war *hust* jedenfalls hat jeder ein Spielzeugauto bekommen, das er zeichnerisch abtasten sollte, um anschließend daraus Anhänger zu entwerfen...bei dem anderen sollten wir versuchen, die Oberflächen der unterschiedlichen Gegenstände darzustellen. Letztendlich waren beide gute Fingerübungen... :)

 

 

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Mo

28

Feb

2011

Meißeln - Hämmer Hämmer Klopf Klopf Klopf

Maaanch einer wird sich vielleicht noch daran erinnern, wie ich zu Beginn des Schuljahres erwähnt hatte, das wir als Unterrichtsfach ebenfalls Schriftmeißeln haben. Damals mussten wir aber erst die Meißel selbst aus fiesem Werkzeugstahl herstellen (= ANSTRENGEND!) und so gab es eigentlich nicht viel darüber zu erzählen...

 

...was sich bis jetzt eigentlich auch nicht wirklichl geänder hat, Meißeln ist einfach eher ein etwas...langsameres Unterrichtsfach.

 

Trotzdem wollte ich euch dann doch mal zeigen, was dort so fabriziert wird: Um den Umgang mit unseren tollen Meißeln zu erlernen, haben wir zuerst einen Kerbschnitt fabriziert, der als Anhänger verwendet werden kann (wenn er nicht so hässlich wäre. . .). Danach ging es an die Buchstaben und jetzt sind wir...immer noch bei den Buchstaben...und dabei wird es auch wohl noch eine Weile bleiben...und um viel anderes als diese Buchstaben geht es bei Meißeln wohl auch nicht. Es braucht halt seine Zeit. *hust*

 

 

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Mi

16

Feb

2011

Blau-weißer Rollmops :D !

Ganz kurz und knapp: Meine zweite Glasperlenkette ist fertig. Vorgabe war es, verschiedene Formen die wir gelernt haben (Plättchen, Rollen, Würfel,...) zu verwenden und die Glasperlen auch zu dekorieren (siehe das blaue...Zeug auf den Perlen ; ).

 

Joa, ich hab mich für Weiß und Dunkelblau, sowie große Rollen und kleine Plättchen entschieden. Der S-Haken ist dieses Mal aus Silber und endlich richtig geschmiedet! :D

 

Die Perlenkette wird es übrigens mit großer Wahrscheinlichkeit beim nächsten Tag der offenen Tür unserer Schule für verhältnismäßig wenig Kohle zu kaufen geben. ; )

 

ACHJA! Und weil es so toll ist: DAS SCHIFF KANN IN SEE STECHEN! :D (momentan bin ich am überlegen, ob ichs sogar vielleicht wie so ein Papierschiffchen gestalten soll... *_*)

 

 

Probestück - nicht finales Design Probestück - nicht finales Design
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So

30

Jan

2011

to the sea

Kaum sind die Ohrringe fertig, geht es schon ans nächste Projekt. Naja, eigentlich nicht so ganz, das hat schon angefangen, bevor die Ohrringe fertig waren. Crossarbeiten ist aber böse unproduktiv und deshalb hab ich mich auch erst die letzte Woche so richtig darum gekümmert.

 

Ursprünglich hatten wir das Thema "Reise - Gliederkette" (Gliederkette = Element, das sich immer wiederholt, ohne Anhänger etc.) gesetzt bekommen und nach einigem Gekrakel hab ich mir gedacht, dass See- und Luftreise ganz toll wären. Auf dem Skizzenblatt seht ihr dazu die genaueren Überlegungen. Nachdem ich sowohl etwas mit Wolken, als auch mit Wellen ausprobiert hatte, viel mir die Entscheidung zwar etwas schwer, aber die Sache mit den Wellen fand ich dann doch irgendwie interessanter.

 

Mein ursprünglicher Plan war es, aus Silber solche kleinen Wellenelemente zu sägen, aufzustauchen und aneinander zu löten (das Löten sollen wir nämlich dabei lernen). Wichtig dabei ist es, dass das ganze eine bestimmte Beweglichkeit behält - logisch, muss ja als Kette funktionieren. Als kleinen Akzent wollte ich eigentlich ein aus gerötetem Kupfer gebasteltes Schiff auf eine der Wellen nieten, so dass dieses dann sogar noch beweglich wäre. Aber angeblich würde das viel zu verspielt werden. Naja, mal schauen ob ich meinen Dickkopf da noch durchsetzen kann.

 

Die einzelnen Wellenelemente waren aber dann zu einfach und ich sollte die Bewegung des Meeres noch mehr hineinbringen. Nach einiger Verzweiflung, weil ich meine kleinen Wellen wirklich sehr mag, bin ich aber dann doch auf eine für mich akzeptable Lösung gekommen, ohne dabei zu weit von meinem Ursprungsgedanken abzuweichen (siehe letztes Bild). Jetzt brauch ich nur noch das Schiff.

 

Wer ist noch alles für das Schiff?! :D

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Sa

22

Jan

2011

Wie aus einem Lampenschirm Ohrringe werden - 2. Akt

Noch kann ich es nicht ganz glauben: Nach fast 60 Nieten, schierer Verzweiflung und gefühlten 10 Jahren ist sie endlich fertig, meine erste Arbeit in Silber. Ich präsentiere euch die Lampenschir...äh Nietohrringe! ;D

 

Tja, tatsächlich sind aus diesem ursprünglich etwas hässlichen Lampenschirm, über das etwas verkrüppelte Kupfermodell, welches hinten und vorne nicht funktioniert hat, ganz ansehnliche Ohrringe geworden. Und viel eher Blumen als...Lampen. XD

Und weil es ganz interessant ist...

 

Verarbeitetes Material: 26,3 Gramm Silber (lustigerweise ist der eine Ohrring um 0,3 Gramm schwerer als der andere?! XD), entspricht bei dem momentanen Preis von 0,90 Euro pro Gramm Silber ca. 23, 67 Euro Materialpreis.

 

Benötigte Stunden: Ewig und nicht zählbar. Aber allein, wenn ich die Dienstage zusammenzähle, an denen ich anden Ohrringen gearbeitet habe, komm ich auf 48 Stunden, was bei einem halbwegs fairen Stundenlohn von 10 Euro...480 Euro betragen würde. Das kann dann bestimmt noch einmal verdoppelt werden und wir wären schon bei fast 1000 Euro.

 

Echt übel, wie Materialpreis und Arbeitszeit in absolut keinem Verhältnis zueinander stehen.

 

Natürlich dürfen aber auch Bilder vom getragenen Zustand nicht fehlen ;D (achtet mal auf den Schattenwurf des Ohrrings, den finde ich ganz toll):

Achja...und die Ohrringe werden vielleicht (wenn ich Pech habe und sie nicht behalten/der Schule abkaufen darf), nächstes Jahr am Tag der offenen Tür verkauft. Natürlich für nicht ganz so viel Geld. ; )

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Mo

17

Jan

2011

The Fall

Haha, unser letztes Gestaltungsprojekt. Man sollte - an gelegt an ein trompe d'oeil - möglichst realistisch...tja...Wurst mit Pommes und Ketchup zeichnen. ;D Und zwar auf einen Papierteller. Was dabei herausgekommen ist, die Idee hatte ich übrigens auf Grund der Not, das Aquarellfarbe einfach überhaupt nicht auf der Wachsbeschichtung des Tellers halten will - innerhalb von..mh...einer Minute und war dann davon einfach nicht mehr weg zu kriegen. XD

 

(Achja und weil mans so schlecht erkennt (blödes Fotohandy): Auf der Pommesgabel steht der Titel dieses Bildes - THE FALL ; )

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So

02

Jan

2010

Lang, lang ist's her...

Oooohje. Ich komm ja wirklich zu gar nichts mehr momentan. Wieder einmal entschuldige ich mich für meine lange Abstinenz und gelobe Besserung!

 

Natürlich will ich euch nicht länger auf heißen Kohlen sitzen lassen und deshalb gibts jetzt einfach mal mehrere kleine Zusammenfassungsposts mit allem, was ich letzes Jahr noch so fabriziert habe. Enjoy! ;D

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